XtraChill 465
Shownotes
Bevor die Hitze wieder erbarmungslos zuschlägt, heute, am 15. Juli 2026, schaufelt der liebe Andreas eine weitere tolle Episode von "XtraChill" auf den Server! Die 465. Playliste lebt von starken Kontrasten, hervorgehoben durch zwei stilistisch sehr unterschiedliche "Flotte Dreier": einmal ein Set mit Minimal House, bereitgestellt von der "Avenue" Label-Gruppe aus Belgien, und einem entspannten Ambient-Paket im Anschluss daran. Drum & Bass und ein Dub-Techno-Stück als Rausschmeißer runden die tolle Musikauswahl ab - wobei es wieder vielen neue Künstlerinnen (!) und Künstler zu entdecken gibt. Viel Spaß!
Before the heat strikes mercilessly once again, today, on July, 15th 2026, dear Andreas is shovelling another fantastic episode of "XtraChill" onto the server! Playlist No. 465 thrives on striking contrasts, highlighted by two stylistically very different "Threesomes": first, a selection of Minimal House courtesy of Belgium's Avenue label group, followed by a wonderfully relaxed Ambient set. Drum & Bass and a Dub Techno closing track round off this excellent musical journey, with plenty of new female artists – and male artists too – waiting to be discovered once again. Enjoy!
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Playliste Episode 464
Spitfire - "I Got You" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Darper - "Rume" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
KAZKO - "Can't See Your Beauty" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Johanna Brychta - "Time" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Blanket Swimming - "Region of Wishes" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Arbee - "Absence motivée" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Sotvorishi - "Night Placers" / Bandcamp / Deezer
Klordop - "Aurora 2" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Deezer
Ich danke den (Net)Labels "Atlantea Records", "Sound Avenue", "3rd Avenue", "Future Avenue", "Chitra Records", "Lizplay Records", "Secret Domain" und "Piranha Siberia Dub" für die tolle Unterstützung bei dieser Episode!
Themenbild: Blick auf die Marina am wunderschönen Ratzeburger See; Juni 2026 - Foto: A.J.S.
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Die nächste Ausgabe erscheint am 01. August 2026!
Bis zum nächsten Mal, hier bei "XtraChill"!
Transkript anzeigen
XtraChill – Episode 465 – 15. Juli 2026
Wir starteten mit Drum & Bass vom Label „Lizplay Records”. Aus dem Mini-Album „Silent Night” hörten wir das Stück „I Got You”, und das stammte vom Projekt SPITFIRE, vermutlich aus Osteuropa, denn der Mann heißt im echten Leben Dmitry Lyutikov. Ihr findet die Links zum Künstler und zu den Kaufoptionen auf der bekannten Webseite xtrachillpodcast.de, in den Shownotes zum Podcast.
Ihr Lieben, dies ist die 465. Ausgabe von „XtraChill”, und wir schreiben den 15. Juli 2026. Und eine neue Hitzeglocke bestimmt die Temperaturen da draußen, ich habe mich bereits zur frühen Stunde in mein Aufnahmestudio begeben, um den quälenden, heißen Tagesstunden zu entgehen, die sich täglich über die inzwischen abgeerntete Agrarwüste der Voreifel legen. Immerhin hatte ich für die Produktioon heutige Playliste deutlich mehr Zeit zur Verfügung als beim letzten Mal, und so kommt ihr jetzt in den Genuss von zwei Dreier-Paketen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Aber alles schön der Reihe nach. Zuerst wird’s flott mit Musik von der großen „Avenue”-Label-Gruppe aus Belgien, denn das „Mutterschiff”, das Label „Sound Avenue”, feierte kürzlich sein 15jähriges Bestehen – natürlich mit einer Sonderveröffentlichung. Die Compilation „15 Years Sound Avenue” läßt eine Reihe von prägenden Künstlerinnen und Künstlern aufmarschieren, so auch das Soloprojekt DARPER, das wir bereits vor einem Jahr auf der 14. Zusammenstellung angetroffen hatten. Heute erfreut uns Andrew Bonwick mit seinem Stück „Rume”.
Es folgen zwei Neuzugänge zur immer größer werdenden „XtraChill”-Familie, die so bunt, international und vielfältig ist wie keine andere. Der Künstler, der sich hinter dem Namen KAZKO verbirgt, stammt z.B. ursprünglich aus Sri Lanka, ist aber heute in Australien zuhause. Kaveen Suraweera ist sein Name und seine „Can't See Your Beauty”-EP erschien beim Schwesterlabel „3rd Avenue” - aus dem ich das Titelstück im Original-Mix spielen werde.
Es gibt noch ein drittes Sublabel, mit dem Namen „Future Avenue”, wo sich erstaunlich viele Künstlerinnen tummeln, vor allem aus Lateinamerika. JOHANNA BRYCHTA ist eine von Ihnen, die Argentinierin wurde ausgewählt für die Compilation „Atmospheric Progressive”, die vor einigen Wochen zum 21. Mal herausgegeben wurde. Ihr Stück „Time”, das ich ausgesucht habe, erschien aber bereits 2022 als eigene Single. Viel Spaß mit diesem tanzbaren Dreier aus Minimal House und Progressive Electronica.
Falls es von Euch Hörerinnen und Hörern jemanden gibt, dem noch nicht heiß genug ist, ist spätestens jetzt warm geworden, bei so viel tanzbarer Musik! Wir hörten drei Beispiele aus dem riesigen Angebot der Label-Familie von „Sound Avenue”, zuletzt JOHANNA BRYCHTA aus Buenos Aires mit ihrem Stück „Time”. Die Compilationserie „Atmospheric Progressive” ist übrigens ein Gratisangebot von „Future Avenue”. Davor lief eines meiner Lieblingsstücke, es stammte von KAZKO und hieß „Can't See Your Beauty”, aus der gleichnamigen EP. Und den Anfang des Dreiers gestaltete ein bekannter Name aus England, DARPER war zum zweiten Mal zu Besuch bei „XtraChill” mit dem Stück „Rume”.
Nun folgt ein absolutes Kontrastprogramm, denn nach so vielen flotten und tanzbaren Tracks besteht das nächste Dreier-Set aus Ambient-Musik. Dabei bekam ich Unterstützung von drei Labels, die mit ihren Veröffentlichungen schon in der Vergangenheit immer wieder für ruhige Momente bei „XtraChill” gesorgt haben. Wir beginnen bei „Atlantea Records”; ursprünglich hatte es seinen Sitz im belgischen Brügge; seit einiger Zeit wird aber Kolumbien als Stammsitz angegeben. Das Projekt BLANKET SWIMMING aus den USA ist etwas ganz besonderes, denn dahinter steckt eine talentierte Musikerin, Thea Maloney, die bereits seit vielen Jahren Musik produziert und über ihre Bandcamp-Seite vertreibt. Für „Atlantea Records” entstand das Album „Soul Light” bereits im vergangenen Jahr, ich stelle gleich daraus ein sehr schönes Stück vor, es heißt „Region of Wishes”.
Im Anschluß noch ein Debütant, den ich beim Label „Chitra Records” entdeckt habe. Ganz frisch erschien dort das Album „En vain” vom Soloprojekt ARBEE. Dahinter steckt der Frankokanadier Mathieu Lamontagne, der uns gleich mit dem Stück „Absence motivée” verzaubern und entschleunigen wird.
Ein Urgestein in Sachen Ambient ist sicher das belarussische Projekt SOTVORISHI alias Roman Kustodiev – heute tritt Roman, der sonst gerne mit anderen Projekten und Künstlern kooperiert, mal solo auf die „XtraChill”-Bühne, denn bei seinem Haus-Label „Secret Domain” wurde der Longplayer „On the Other Side” veröffentlicht. Mit einem Stück davon, das fast zehn Minuten lang ist, möchte ich dieses Ambient-Paket beschließen, es heißt „Night Placers”. Ich wünsche eine entspannte Reise!
Leider muss ich Euch wieder aus Euren Träumen reißen, denn auch das schönste Ambient-Set hat einmal ein Ende. Wir hörten zuletzt „Night Placers” von SOTVORISHI. Ich würde ja zu gerne wissen, welches Filmzitat Roman gegen Ende des Stücks eingebaut hat. Den Song und das Album gibt es zum Preis Eurer Wahl bei „Secret Domain”. Davor hörten wir einen Gast aus Québec, ARBEE steuerte sein Stück „Absence Motivée” für die Mitte des Dreiers bei. Und den Einstieg übernahm das Soloprojekt BLANKET SWIMMING von Thea Maloney; aus ihrem Album „Soul Light” erklang der Track „Region of Wishes”. Unterstützt meine Gäste bitte mit dem Kauf der Musik, am besten über Bandcamp, denn dort gehen bis zu 82% der Einnahmen direkt an die Urheber bzw. Labels!
Andere Bezugsquellen gibt es selbstverständlich auch, diese habe ich wieder in den Shownotes zum Podcast, auf der Seite xtrachillpodcast.de für Euch aufgelistet. Dort kann „XtraChill“ auch direkt angehört oder runtergeladen werden, über den Webplayer oder die vielen Links zu den diversen Apps. „XtraChill” ist überall vertreten außer bei „Spotify”, da diese blöde Plattform einen Musikpodcast wie „XtraChill” nicht mehr veroffentlichen will, da man an der verwendeten Musik wohl nichts verdienen kann. Also: Boykott! Wechselt am besten zu „Deezer”, denn dort ist „XtraChill” erhältlich, auch wenn man sich mit der Freigabe der neusten Folgen immer ein paar Tage mehr Zeit läßt als anderswo. Unterstützt nicht nur meine Gäste, sondern auch meinen Podcast, in dem ihr Geldspenden über die PayPal-Knöpfe auf meiner Home Page einzahlt. Kontaktierten könnt ihr mich über die eMail-Adresse xtrachillpodcast@gmail.com und ebenfalls bei Soundcloud unter soundcloud.com/xtrachill. Hinterlasst dort Kommentare oder postet sie direkt in die Shownotes auf der Home Page.
Wir kommen schon wieder zum Ende und nach wo viel Ambient ist mir jetzt wieder nach Musik mit kräftigen Beats. Deshalb folgte ich einer Einladung auf die Bandcamp-Seite des Labels „Piranha Siberia Dub”, denn ein deutscher Künstler wurde dort kürzlich aktiv. Wobei Christian Schmidt aus Hamburg, der unter dem Namen KLORDOP Musik macht, eigentlich nicht auf ein Label angewiesen ist – denn er betreibt selbst eins.
„Roo Records” heißt es und warum ich mich dort noch nicht genauer umgeschaut habe, kann ich mal wieder nicht begründen, denn auf meiner Liste steht das schon seit vielen Monaten. Ich hole das nach, versprochen! Doch zunächst erkunden wir das Album „Aurora”, das Christian bei den sibirischen Kollegen in die Auslage gelegt hat. Alle Stücke heißen ebenfalls „Aurora” und ich habe mich für die Nummer 2 entschieden, weil es einen netten kleinen Lounge-Touch hat, mit Saxofon und einer entspannten Grundstimmung. Sehr elegant aber auch ein bißchen unheimlich – überzeugt Euch selbst!
Zuvor muss ich mich aber von Euch verabschieden, ihr Lieben. Wir hören uns wieder in gut zwei Wochen, am 01. August 2026. Macht's gut, bleibt gesund, trinkt viel, benutzt Sonnenschutz und bis zum nächsten Mal, hier bei „XtraChill“!
Nun entspannte Dub-Techno-Sounds – ein Beweis, dass das kein Widerspruch sein muss. Hier kommt KLORDOP mit „Aurora 2”. Der Kauf ist überall möglich bei allen digitalen Anbietern und piranhasiberiadub.bandcamp.com.
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